Kenne ich nicht wirklich so.
Als es diesen Sommer aber keinen Sommer geben wollte und ich im Juli bei 13 Grad Außentemperatur, dunkelgrauen Wolken und Dauerregen, an die Wohnung gefesselt war...oh ja..das fand ich ätzend. Mein Körper war voll auf Sommer und Aktivitäten im Freien aus und dann sowas*schüttelbäh*
Das hat mir auch ein paar demotivierte Tage eingebracht, wo ich am liebsten im Bett geblieben wäre.
Ich empfinde den Herbst selbst garnicht als soooo schaurig, alleine der Anblick der bunten Laubblätter an den Bäumen, durch denen die Sonne hindurchschimmert..wuah*..da wirds einem warm ums Herz.
Drachen steigen lassen mit den Kindern, durch die Wälder krabbeln und Pilze suchen, abends mit einer schönen Tasse Tee oder einem Rotwein sitzen, während draußen der Wind pfeifft...haja...meine Lieblingsjahreszeit ist es nicht, aber wenn man die Annehmlichkeiten sucht, dann kann man auch dem Herbst vieles abgewinnen.
Ich meine mal gelesen zu haben, das diese Depressionen damit zusammen hängen, das der Mensch die Sonne benötigt zum glücklich sein. Wenn diese sich verzieht, verdunkelt sich auch das Gemüt des Menschens. Vielleicht hilft`s ja, in den herbstlichen Sonnentagen ruhig mal durch die Gegend zu streifen, in die Natur zu gehen und richtig aufzutanken. Dann übersteht man die grau-in-grau-Tage eventuell besser
