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Schlafprobleme 
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Schlafprobleme
Hallo Zusammen!

Unser Sohn wird ja demnächst ein Jahr alt und schläft "immernoch" nicht durch.
Er wacht Nachts bis zu 8/9 mal auf und schläft nur mit Teeflasche ein oder will mal eins/zwei Stunden spielen. Mittags will er auch immer weniger schlafen bzw gar nicht. :gruebel:
Wenn ich ihn nur kurz schreien lasse, kratzt er ich das Gesicht auf. :cry:
Kinderarzt kann nix feststellen, also ist Jona gesund. An Schmerzen liegt es nicht, denn dann weint/schreit er anders und lässt sich nicht beruhigen.
So aber wird er sofort ruhig wenn er seinen Willen bekommt. :oops:

Was das Gesicht-Aufkratzen angeht sagte der KiA, dass manche Kinder sich durch das Schreien übergeben, und er eben entdeckt hat, dass wenn er sich aufkratzt, er dann auf jeden Fall Beachtung bekommt.
Er meinte, unser Sohn sei sehr weit entwickelt und jetzt schon in der Trotzphase... :shock: Wir sollen "hart" durchgreifen.
Kann mir jemand Tips geben der was empfehlen, we ich meinen Sohn Nachts zum Schlafen bekomme? Wenn es so weiter geht, kann ich bald nicht mehr...

LG, Maggy


26.08.2008
Ich habe zwar noch nicht viel erfahrung mit kindern aber

Versuche mal das du ihn mittags garnicht mehr schlafen legst. Wann stehst der zwerg den auf und wann geht er abends schlafen? Schau das er ca.10-12 stunden durchgehend wach ist und sich viel bewegt dann ist er schon mal in ner geissen art und weise ko.

Was du machen kannst ist dem kleinen nen fencheltee oder ein Kümmelwasser geben das beruihgt von innen.

Ich weiß nicht ob du sowas hast wie ein steckerlicht (eine kleine lichtquelle die der kleine von bett aus sehen kann was man in die steckdose steckt) aber bei solchen kleinen lichtern konzentrieren sich die kinder darauf weil sie ja sonst nix sehen und bleiben auch ruihg.

Genauso vl das er ein stofftier im bett haben will das er was zum kuscheln hat jedes kind ist ander und jeder hat andere bedürfnisse. musst halt ausprobieren vl klappt etwas von dem was ich dir jetzt gesagt habe.

Lg bianca und familie


26.08.2008
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Ich persönlich habe von der Methode "hart durchgreifen" nie was gehalten.
Gut..wir haben hier auch 3 Jahre lang ein Familienbett gehabt. Heißt, wir haben ein eigenes riesengroßes Bett gebaut, die Kinderbetten standen als Balkon zusätzlich links bzw. rechts neben dem Bett (muss aber zugeben, das sie selten genutzt wurden).
Der Große hatte nachts oft nach Nähe verlangt bis er 2 Jahre alt war. Da er eh in meinem Bett mit lag, habe ich mich halt mit zugelegt (sofern es Abends war und ich noch wach), ein Buch genommen, etwas gelesen und gewartet, bis er eingeschlafen war. Teeflasche gabs bei mir NIE, das empfinde ich wirklich als reine "Gewöhnungssache". Lieber sollte er meine Hand Spüren und diese als Beruhigungspol nutzen..zumindest schadet sie nicht den Zähnchen *ggg*
Herausgenommen und spielen lassen habe ich auch nicht.
Ich denke, das diese Kinder alle einfach nur die Nähe ihrer Mama suchen..nicht mehr und nicht weniger. Und sie haben auch ein Recht, diese zu bekommen..auch wenns manchmal echt nervt...aber irgendwann ist auch dies vorbei und das eigentlich relativ schnell in Bezug auf die Jahre gesehen, die wir etwas von unseren Kindern haben und ihnen Kuschelnähe geben können.
Mein Kleiner wurde 2 1/2 Jahre lang gestillt, auch er wachte nachts noch regelmäßig auf, bis er so 1 1/2 Jahre alt war. Ich stillte ihn dann nochmal oder legte mich auch einfach nur dazu und gab ihm die Wärme und Nähe die er verlangte.
Wie gesagt, mit einem guten Buch vergehen die 30 Min ganz schnell, die man da so liegt *ggg*...manchmal bin ich auch mit eingeschlafen. *ggg* :D
Beide haben ab dem Moment, wo ich eh ins Bett gegangen bin, keine Aufwach-Schreiphasen mehr durchgemacht,eigentlich auch klar...und ich konnte echt immer schön durchschlafen. :D

Als wir das Familienbett abschafften (Kleine war 2 und der Große 3) schliefen beide schon lange ohne Probleme durch. Gut, heute wandern sie auch noch ab und nachts durch die Wohnung und man wacht dann am nächste Morgen mit 1 oder 2 Kinder im Bett auf, aber das störte mich nie und heute auch nit.

Viel geschrieben, wenig geholfen. *ggg*
Okay..was ich an deiner Stelle machen würde:
* Teeflasche kommt weg
* raus und spielen gibts nicht
* dazusetzen. streicheln, beim einschlafen begleiten oder wenn du dies nicht möchtest, rausgehen, !nachdem! sich das Kind beruhigt hat...immer widerholen, gleichbleibend ruhig bleiben, keine Ablenkungen (Flasche, Spielzeug, rausnehmen) anbieten, eisern bleiben....das ist hart und kann ein paar Tage dauern, aber danach sollte auch diese Methode zum gewünschten Erfolg führen.
Man muss es nur durchhalten und nicht ein einziges Mal davon abweichen.

Klar möchte er bewußt Aufmerksamkeit gewinnen..aber er spielt nicht mit dir..er liebt dich, er möchte in deiner Nähe sein...dies ist sein Wunsch. Wenn man dies als Eltern als iverwerflich empfindest und glaubt, er machts um sie zu ärgern...nope...Kinder in diesem Alter "spielen" auf diese hinterlistige Art noch nicht mit uns. Sie haben nur Grundbedürfnisse zu befriedigen, die absolut menschlich sind...Hunger, Durst, Nähe, Liebe...

P.S.: Dies ist meine eigene persönliche Meinung, die gewiß mit vielen nicht konform geht und auch von Eltern widerlegt werden kann, die die harte Methode bevorzugen, da auch sie zu ihren Erfolg kommen. Was auch klar ist..weil wenn man immer schreit shreit schreit ohne ein bedürfnis befriedigt zu bekommen, gibt man irgendwann auf...mir wärs nix, andere kommen damit sehr gut klar. Jedem seine eigene Entscheidung.

Grüße
Andrea


26.08.2008
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@Bianca: Also ein Nachtlicht (das in der Steckdose) hat Jona schon. Auch seine Kuscheltiere. Die muß er immer dabi haben.
Am Tag ist er manchmal bis zu 15 Stunden wach (von sechs Uhr Morgens bis 21 Uhr abends) und schläft Nachts trotzdem nicht.
Und bewegen tut er sich auch genug. Er krabbelt ja den ganzen Tag drinnen wie draußen...

@pitterinchen: Von der Methode hart durchgreifen halte ich auch nix. Deswegen will ich das, was der Arzt geraten hat, nicht anwenden...
Bei uns im Bett schläft Jona genausowenig wie in seinem. Auch da meckert und schreit er und wird erst ruhig, wenn man sich mit ihm auf den Boden setzt und spielt.
Bin auch schon Nachts bei ihm sitzengeblieben ohne ihn rauszuholen, habe ihm das Gesicht gestreichelt und mit ihm sanft geredet. Er hat sich in sein Schreien nur noch mehr reingesteigert und wurde richtig wütend. Er fängt mittlerweile auch an mit allem was ihm in die Finger kommt um sich zu schmeißen.
Und dass er das nixt macht, um uns zu ärgern, das weiß ich. Das habe ich aber auch nicht behauptet. Nur ich bin im Moment etwas mit den Nerven fertig, weil nix hilft. Habe jetzt Homöopathische Mittel bekommen, damit er vielleicht etwas ruhiger wird, aber das hilft auch nicht...

Was das Schreienlassen angeht bin ich absolut dagegen. Wenn ich dies tun würde, würde vielleicht mal der Erfolg sich einstellen, aber zu welchem Preis? Hätte viel zu viel Angst, dass mein Kind sich dann gar nicht mehr meldet... Auch wenn es was hat. Weil es ja dann Angst haben muß. dass ja sowieso keiner kommt. Für was dann schreien...


01.09.2008
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Maggy1978 hat geschrieben:
Bei uns im Bett schläft Jona genausowenig wie in seinem. Auch da meckert und schreit er und wird erst ruhig, wenn man sich mit ihm auf den Boden setzt und spielt.
Bin auch schon Nachts bei ihm sitzengeblieben ohne ihn rauszuholen, habe ihm das Gesicht gestreichelt und mit ihm sanft geredet. Er hat sich in sein Schreien nur noch mehr reingesteigert und wurde richtig wütend.


Das er wütend wurde ist normal, da er ja sonst eine andere "Reaktion" erhielt, die nun ausgeblieben war .
Wie lange hast du das "begleitende" Einschlafen trotz schreien konstant durchgezogen?
Eine Freundin von mir hat dies gemacht, da dauerte es, auf Grund vorheriges "Austesten" anderer Maßnahmen (und somit verschiedenen Erfahrungsspeicherungen beim Kind) locker 6 Tage, bis der Knirps realisiert hatte, das er "mehr" als Mamas Nähe in Form von danebensetzen, nicht erreichen kann.

Das du mit den Nerven ziemlich weit unten bist, kann ich nachvollziehen. Mir gings und gehts manchmal heute noch nicht anders. Man macht was, denkt das ist gut so und kommt doch nicht zu dem, was man erreichen möchte und selbst baut man nach und nach ab, was absolut normal ist.
Ich drück dir die Daumen, das diese "phase" gaanz schnell vorbei geht und die nächtlichen Schlafstörungen wieder abebben.


01.09.2008
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Also ich habe es eine Woche ausprobiert, und war keine Besserung in Sicht...


01.09.2008
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Re: Schlafprobleme
Und wie schauts mittlerweile aus?
Besser geworden?


04.10.2008
Profil ICQ YIM
Re: Schlafprobleme
Hallo!
Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die Antworten bedanken. Ich hab mich in der letzten Zeit auch viel mit dem Thema beschäftigt wie man es schafft, das die Kinder durchschlafen.
Vom hartem durchgreifen halt ich auch nichts. Als Mutter muss man schon viel Einfühlungsvermögen haben, um den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden. Das soll natürlich nicht heißen, dass man zu sehr "verziehen" sollte. Doch erstmal muss eine Mutter sein Kind verstehen, und das ist nicht immer so einfach.
Ich denke die Erwähnten Tipps können mir auch weiterhelfen.
Ich hab vorkurzem das E-Book von Anne Humpert mit dem Thema "Schlafen-Baby" gelesen. Da werden auch tolle Tipps gegeben. Das kann man sich gratis dowloaden hier:
http://www.schlafen-baby.de/
Vielleicht findest Du dort ja auch einige Tipps die Euch helfen können.

Viele Grüße und alles Gute


18.10.2009
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