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Diskussion um Hartz IV – Die Fronten treffen aufeinander 
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Diskussion um Hartz IV – Die Fronten treffen aufeinander
Die aktuelle Diskussion um das Arbeitslosengeld II, kurz Hartz IV genannt, geht in diesen Tagen in eine neue Runde. Die Meinung der Regierung geht dabei in sehr unterschiedliche Richtungen. Die einen wollen das Arbeitslosengeld II kürzen, die anderen wollen es weiter erhöhen.

Und obwohl kurzzeitig eine Reduzierung von Hartz IV um die Zuschüsse für Alkohol und Tabak in der Diskussion war und dabei eine Kürzung um ca. 20 EUR diskutiert worden ist, gehen die Gegner bereits jetzt auf die Barrikaden. Den Parteien, die eine Erhöhung von Hartz IV auf bis zu 500 EUR erreichen wollen, stößt selbstverständlich jede Verkürzung schlecht auf. Das Volk jedoch, das letztlich das Arbeitslosengeld II finanziert, würde die Mittel am liebsten noch weiter verkürzen.

Natürlich waren in den Medien auch die Meinungen von betroffenen Hartz IV-Empfängern präsent, doch dass jeden Steuerzahler dabei fast die Galle hochkommt, ist verständlich. Alle Beiträge, die gezeigt worden sind, hatten zum Inhalt, dass sich beinahe alle Hartz IV-Empfänger maßlos aufregen, dass man an ihr Geld will. Die Frage, ob dieses Geld überhaupt „ihr Geld“ ist, stellen sich die Betroffenen gar nicht.

Natürlich kann man nicht alle vom Amt geförderten Mitmenschen über einen Kamm scheren, aber einige Arbeitslosengeld-Empfänger leben scheinbar in einer völlig fremden Welt. Selbstverständlich gibt es Hartz IV-Empfänger, die nichts anderes wollen, als ihre Situation ändern. Sie sind aktiv auf der Suche nach einem Job, lassen kein Angebot aus und sind sich für keine Tätigkeit zu schade. Doch leider muss man sagen, dass viele Betroffene sich inzwischen so sehr mit ihrer Situation abgefunden haben, dass ihrerseits kein Handlungsbedarf mehr besteht. Scheinbar wird für alles gesorgt: Miete, Nebenkosten, Geld zum Leben. Lediglich, wenn man sich etwas mehr leisten will, wird das Arbeitslosengeld knapp. Und mit welcher Dreistigkeit diese Menschen dann verlangen, dass alle Steuerzahler brav weiter arbeiten gehen, damit sie ihren sog. Lebensstandart halten können. Dass jedoch die Arbeitnehmer, die jeden Tag aufstehen und schaffen, bei den monatlichen Abzügen eine leichte Aversion gegen die faulen Arbeitslosen, die die Situation nicht im Geringsten ändern wollen, bekommen, ist im Umkehrschluss auch verständlich.

Wenn Arbeitslose einen gewissen Standart halten wollen, lässt sich bestimmt ein Job finden, mit dem das möglich ist, auch wenn die Bezuschussung vom Staat gekürzt wird. Und wie viele Begünstigungen Arbeitslose bekommen, ist den meisten scheinbar nicht bewusst. So müssen Arbeitslose beispielsweise keine GEZ-Gebühren zahlen, unter bestimmten Umständen bekommen sie sogar die Erstausstattung der Wohnung vom Amt. Und auch sonstige Zahlungen, die Arbeitnehmer aufbringen müssen, übernimmt kurzerhand das Amt, zum Beispiel die Kautionszahlung für eine neue Wohnung.

Fazit bleibt, dass viele Arbeitslose den Sozialstaat Deutschland scheinbar oft nicht zu schätzen wissen. Und mit einer Selbstverständlichkeit Gelder verlangen, die andere für sie verdient haben. Dass Arbeitnehmer der Meinung sind, die Gelder sollten noch weiter verkürzt werden, kann man in einigen Fällen sogar nachvollziehen. Vor allem, wenn Arbeitslose im Fernsehen auftreten, die ihren Lebtag noch nicht gearbeitet haben, aber sich beschweren, dass sie sich nichts leisten können… Und solche Beispiele gibt es leider zur Genüge!


06.10.2010
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Re: Diskussion um Hartz IV – Die Fronten treffen aufeinander
Ein netter sachlicher Kommentar. Schön formuliert und erklärend, warum wie was entsteht.


06.10.2010
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Re: Diskussion um Hartz IV – Die Fronten treffen aufeinander
also ich bekomme harz 4. die fahrkarte zur praktikumstalle und die gebür für die kinderunterbrinung muss ich selber zahlen. da meine tochter noch keine 3 ist und ich laut amt zuhause bleiben sollte.
zudem kosten sachen wie musikuntericht auch wenn wir nur anteilich zahlen. momentan bin ich echt am überlegen ob meine tochter mutter kind turnen besuchen darf oder nucht da das nochmals 6 euro im monnat kostet.
ich rauche nicht und alk ja ich trinke gerne mal mit meinen freund ab und an einen wochenende im monat eine flasche wein mit etwas kässe. aber den luxus denn gönne ich mir.
wenn schon gein geld da iat mal auszugehen


08.10.2010
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Re: Diskussion um Hartz IV – Die Fronten treffen aufeinander
Während eines Praktikums hast du die Möglichkeit beim Jugendamt einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen, welcher dir dann auch gewährt wird, wenn du Harz 4 beziehst.
Das ist gesetzlich geregelt.


08.10.2010
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