Ermina hat geschrieben:
Wer kennt da einen Tipp für mich?
Laß ihn die Zeit, die er benötigt.
Man sagt allgemein, man KANN ab den 6ten Monat LANGSAM mit dem Zufüttern beginnen.
KANN..heißt nicht, man muss oder sollte unbedingt.
LANGSAM bedeutet...eine Zusatzkost (EINE...meinetwegen selbst zubereitete und pürierter Möhren oder Apfelgläschen oder halt beim Mittagessen ne zerquetschte Kartoffel..plädiere für erstes oder letzteres, da kein Verfechter der Plundergläschen bin *ggg*) nehmen. Diese mit einem Löffel oder einfach nur vom Finger ablutschend anbieten. Am nächsten Tag kann bei Wohlgefallen die Menge egsteigert werden..2 Gläschen...2-3 Fingerspitzen usw.
Diese EINE Auswahlbeikost sollte mindestens 1 Woche lang beibehalten erden, damit sich der Magen-Darmtrakt dran gewöhnen und man selbst körperliche (Allergie-?)reaktionen beobachten kann. Danach kann man wahlweise eine Zweite Auswahlkost dazunehmen.
Erst wenn das Kind dazu bereit ist, wird es Beikost zu sich nehmen.
Beim Großen habe ich wie oben beschrieben begonnen...mit Löffel und Möhren.
Beim Kleinen, der voll gestillt wurde kam es mit 7 1/2 Monaten zum ersten Versuch (ich habe auf seine Signale gewartet, ab wann er Interesse hatte, sich mal was anderes, als die Milchbar in den Mund zu stecken und nach dem Essen griff). Er saß also mit am Tisch, bekam mal hier und da etwas Kartoffelpüree vom Finger. Die Woche drauf wollte er auch schonmal eingeweichten Keks lutschen.
Mit 13 Monaten saß er bei uns am Tisch und hat alles das mitgegessen, was wir anderen auch zu uns nahmen.
Wenn ich überlege, was ich da an Geld für den künstlichen Plunder gespaart habe

Da ich gesund koche, wußte ich auch immer, was im Essen drin war und er konnte sich von Beginn an, an Mamas Kochkunst erfreuen. Sein Magen-Darmtrakt stelle sich auf gesundes Essen ein und beugte somit auf natürlicher Weise (dessen bin ich mir ziemlich sicher), dem Geschmack nach Fertiggerichten vor.
