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Ronny
Administrator
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Sanfte Eingewöhnung in die Kinderkrippe und den Kindergarten
Die Eingewöhnung in den Kindergarten stellt sowohl für die Eltern als auch für das Kind ein einschneidendes Erlebnis dar. Vorallem für Kinder die es nicht gewöhnt sind woanders und allein ohne ihre Eltern zu sein ist der Prozess der sanften Eingewöhnung sehr wichtig. Sehr viele Kinderkrippen bieten Krabbelgruppen an, die man rechtzeitig besuchen sollte. Die Kinder gewöhnen sich an die Erzieher und die Räumlichkeiten und haben dabei die Möglichkeit mit anderen Kindern in Kontakt zu treten. Auch die Eltern haben durch eine solche Krabbelgruppe, in der zukünftigen Kinderkrippe des Kindes, die Möglichkeit sich mit dem Personal und den Gegebenheiten anzufreunden. Denn es ist sehr wichtig, dass auch die Eltern Vertrauen zu der Einrichtung finden, denn nur dann können Sie sich später beruhigter von ihrem Kind lösen.
Die Eingewöhnung an sich sollte so schonend wie möglich und in kleinen Schritten verlaufen. Früher war eine solche Eingewöhnungsphase noch die Ausnahme, heute bietet das jede gute Krippe oder Tagesstätte an. Ein Elternteil sollte in den ersten Tagen immer dabei sein. Auch sollte die Aufenthaltsdauer in der Krippe nur langsam gesteigert werden. Optimal ist es wenn ein Elternteil die ersten drei Tage für 1-2 Stunden mit dem Kind den üblichen Krippenalltag mitmacht. Nach dieser Zeit muss von Kind zu Kind entschieden werden, wie die Eingwöhnung weiter ablaufen soll. Dies lässt sich am Besten mit dem Betreuungspersonal besprechen, es kommt im Wesentlichen auf die Reaktion und auf das Verhalten des Kindes in der Gruppe an. Klammert sich das Kind noch sehr an das anwesende Elternteil und lässt es nur selten aus den Augen, ist es wahrscheinlich noch nicht bereit für den "Abnabelungsprozess". Dann sollten weitere Tage mit einem Elternteil in der Kinderkrippe erfolgen.
Fügt sich das Kind gut in den Kindergartenalltag ein, kann man den ersten Trennungsversuch probieren. Dafür ist es wichtig, dass sich das entsprechende Elternteil ordentlich vom Kind verabschiedet und ihm sagt dass es bald wieder da ist. Auch wenn das Kind weinen sollte, sollten die Eltern den Raum schnell verlassen, die Erzieher werden sich um ihr Kind in dieser Situation besonders kümmern und es trösten. Nach etwa 10-15 Minuten sollten die Eltern das Kind abholen. Daher ist es gut eine solche Trennung am Ende eines Probetages zu testen. So weiß das Kind, wenn meine Eltern wiederkommen, gehen wir nach Hause. Es ist wichtig sich nicht gleich entmutigen zu lassen, wenn das Kind sehr viel weint. Es braucht Zeit um das alles zu verarbeiten und zu verstehen. Gerade für Krippenkinder im Alter von einem Jahr ist es schwierig sich plötzlich in diese neue Situation einzufinden, schließlich kennen sie meist nur das Zuhause mit ihren Eltern. Die Zeitabstände in denen das Kind allein in der Gruppe gelassen wird, sollten dann ständig erweitert werden. Wird dies gut vom Kind angenommen, kann man sich auch an "alleine essen" und "alleine schlafen" wagen.
Das alles sind wichtige Schritte. Seien sie ihrem Kind nicht böse wenn es mit Veränderungen in seinem Verhalten und seinem Schlafbedürfnis auf die neuen Umstände reagiert. Es ist eine einprägsame und schwierige Zeit für ihren kleinen Schatz. Geben sie ihm die Sicherheit dass sie immer für ihr Kind da sind und sie es trotz der "Abgabe" in der Krippe sehr lieb haben! Denken sie daran, dass ein Krippenplatz ihrem Kind viele Möglichkeiten eröffnet, dass ihr Kind nach der Eingwöhnung viel Freude entwickeln wird, Freude an Spiel und Spaß mit Gleichaltrigen haben wird und vorallem viele Erfahrungen machen kann. Sie sind keine schlechten Eltern nur weil sie, aus welchem Grund auch immer, diese Möglichkeit wählen. Sicher gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, aber einige Studien beweisen auch, dass gerade Kinder die eine Krippe besucht haben, später sozialer sind und besser auf ihre Mitmenschen eingehen können. Alles Gute für die aufregende Zeit!
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